Knochenregeneration

Der Knochenverlust verursachte bisher negative Effekte in der Struktur und Funktion des Ober- und Unterkiefers. Oft beschränkte oder verhinderte er auch die Implantatbehandlung. Glücklicherweise ermöglichte der Fortschritt der Kiefer- und Gesichtschirurgie die Verfahren der gesteuerten Knochen- und Geweberegeneration zu entwickeln. Sie erlauben, bei Patienten mit Knochenschwund das Knochengewebe zu rekonstruieren. Deshalb ist es möglich, die Dentalimplantate bei einer viel größeren Gruppe von Patienten anzuwenden.

Es wird geschätzt, dass die aktuelle Knochenregeneration in 40% aller Implantationen notwendig wird. Die gesteuerte Knochen- und Geweberegeneration wurde so zum Teil des Standardverfahrens in der Behandlung von Knochendefekten.

Worin besteht die gesteuerte Knochenregeneration?
Kurz gesagt, es handelt sich um das Platzieren des Knochenersatzmaterials in der zu rekonstruierenden Gegend und die Beschichtung mit einer speziellen Membranbarriere. Mit der Membranbarriere wird der zu regenerierende Bereich vor Einwachsen des Weichgewebes geschützt. Nach einigen Monaten wird das Material, infolge der Wirkung der Regenerations- und Remodulierungsprozesse, zum vollwertigen Knochengewebe des Patienten umgewandelt, in das man unbedenklich Dentalimplantate einsetzen kann. Das Knochenersatzmaterial erfüllt in diesem Prozess die Matrixfunktionen (dient als eine Art Gerüst) für die Knochenregeneration und den Umbau des eigenen Knochens des Patienten.

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