Migränenschmerzen

Migränenschmerzen betreffen etwa 10% unserer Bevölkerung, wobei Frauen öfter mit dem Problem konfrontiert werden. Die Migräne ist eine sehr komplexe Erkrankung und kann durch viele Faktoren verursacht werden. So kann sie unter anderem durch psychische oder körperliche Anstrengung, Mangel oder Überschuss am Schlaf, Hungern, Menstruation, hormonelle Störungen, Stress, Wetterveränderungen oder sogar starke Gerüche verursacht werden. Das Hauptsymptom der Migräne sind wiederkehrende, starke und sogar bis zu mehreren Tagen andauernde Kopfschmerzen, oft verbunden mit den Begleitsymptomen wie Erbrechen und Photophobie. Die Migräneattacken verhindern normale Aktivitäten. Dies wird durch die Analyse von Patientendaten in den USA bestätigt, wo 71% der Patienten während der Migräneattacke nicht in der Lage sind, zu lernen oder zu arbeiten. Ein großer Teil zieht sich dann aus dem gesellschaftlichen Leben zurück und begrenzt sogar die Kontakte mit den Angehörigen.

Auf dem pharmazeutischen Markt gibt es verschiedene Mittel, die nur Schmerzen lindern und so dem Patienten helfen, durch diese schwere Zeit durchzukommen.

Vielen Menschen, die an einer schweren Form der chronischen Migräne leiden, hilft Botulinumtoxin, allgemein als Botox bekannt. Die Wirksamkeit von Botox-Behandlung bei der Bekämpfung der lästigen Migränen wurde in zahlreichen Studien belegt. Doktor Richard Glogau, Professor für Dermatologie an der University of California San Francisco, hat eine Studie an 24 Patienten durchgeführt, die Botox durch Injektion in die Gesichts- und Kopfmuskeln erhielten. Die Beobachtungen aus vier bis sechs Monaten zeigten Linderung von Migräneschmerzen in 75% der Fälle. Botox wurde in die Muskeln der Stirn und der Augen, in die seitlichen und hinteren Partien des Kopfes sowie in die Nähe des Halses injiziert. Der Effekt hielt über ein halbes Jahr an. Die durchschnittliche Dosis betrug 80 Einheiten Botox für 1 Patienten. Die Ärzte glauben, dass das Medikament, neben der Muskelentspannung, auch Störungen bei der Übertragung von neuralgischen Signalen verursacht, was in einer deutlichen Reduktion der Migräneattacken resultiert.

Die Behandlung besteht in der Bestimmung, welche Partien der Kopfmuskeln drücken, kneten oder anderweitig die Nerven reizen, die für die Migräne verantwortlich sind. Das Botox-Präparat wird dann in die ausgewählten Muskelpartien injiziert, die auf diese Weise blockiert und entspannt werden. Geeignete Dosen des Toxins, in mimische Muskeln injiziert, deren Kontraktionen Migränen provozieren, verhindern diese Attacken. Die Blockade der Nervenenden bleibt für 4 bis 6 Monate erhalten, was bedeutet, dass die Wirkung der Behandlung lang anhält, aber nicht dauerhaft ist.

Die Behandlung erfordert keine Anästhesie und dauert etwas über zehn Minuten. Die ersten Effekte sind in einer Woche nach der Behandlung spürbar.

Im Vergleich zu anderen Behandlungsverfahren der Migräne, die häufig Nebenwirkungen wie Verdauungsstörungen, Gewichtszunahme und Schläfrigkeit verursachen, treten bei 95% der mit Botox behandelten Patienten keine Nebenwirkungen auf.

In unserer Klinik behandeln wir mir viel Erfolg Patienten mit Migräne.

Wir laden Sie zur Konsultation.

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